Die gefährlichsten Tiere der Welt

Welche Tiere fordern die meisten Menschenleben?
Sind es giftige Spinnen, Raubtiere oder vielleicht doch Haustiere, wie Hunde? 
Wir haben euch die gefährlichsten Tiere der Welt herausgesucht inkl. jeweilige Eigenschaften.

Wie sieht das eigentlich aus, wenn gefährliche Tiere aufeinander treffen?
Tiger vs. Löwe zum Beispiel … wer gewinnt?
Wir haben Euch hier und am Ende der Seite nochmal den Zugang
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Unfassbar interessant, viel Spaß!

Alligatoren

Es gibt insgesamt acht Arten von Alligatoren, in ihr sind die echten Alligatoren und Kaimane zusammengefasst. Die Lebenserwartung von z.B. Mississippi-Alligatoren liegt in der freien Natur zwischen 30 bis 50 Jahren. Ein Mississippi-Alligator kann eine Länge von  3 bis 4,60 Meter erreichen. Ihr Lebensraum ist das Steh- und Fließgewässer und sie sind meistens Einzelgänger.

Weltweit 1 Todesfall pro Jahr

Alligator
Alligator

Haie

Sind Haie wirklich so gefährlich und sterben wirklich so viele Menschen durch Hai-Angriffe? Die Antwort ist: Nein! Wenn es Hai-Attacken gibt, überleben in den meisten Fällen die angegriffenen Menschen die Attacke.
Weltweit sind 500 verschiedene Hai-Arten bekannt. Ein Hai kann in der Wildnis ca. 20 bis 30 Jahre alt werden und sich erstaunliche 50km/h schnell im Wasser fortbewegen. Ein weiblicher weißer Hai, welcher größer wird als ein männlicher weißer Hai, kann eine Gesamtgröße von bis zu 6,40 Meter erreichen.
Ein wahrer Meeresriese.

Weltweit 6 Todesfälle pro Jahr

Hai
Hai

Wölfe

Vor allem in kleinen Dörfern wie z.B. in Kasachstan, Aserbaidschan oder Indien kommt es ab und zu mal zu Wolfsangriffen. Da Wölfte in Rudeln jagen können sie in der freien Wildbahn eine ernsthafte Bedrohung sein. Außerdem können sie Krankheiten wie Tollwut übertragen, welche für den Menschen sehr gefährlich werden können. Wolfsangriffe sind meistens der Tollwut aber auch dem Hunger geschuldet. Wölfe werden in der freien Wildbahn 6 bis 8 Jahre alt und können eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h erreichen.

Weltweit 10 Todesfälle pro Jahr

Wolf
Wolf

Leoparden

Der Leopard, welcher zur Familie der Katzen gehört, ist bekannt durch sein gepunktetes Fell. Leoparden können sehr hohe, für Menschen nicht mehr hörbare Frequenzen bis zu 45.000 Hertz wahrnehmen. Bei Tag entspricht das Sehvermögen eines Leoparden in etwa dem eines Menschen, in der Nacht verfügt der Leopard jedoch über ein fünf- bis sechsfach besseres Sehvermögen. Sie haben eine Lebenserwartung von 12 bis 17 Jahren.
Ähnlich wie bei den Wölfen, kommen Leoparden meistens nachts in kleine Dörfer und überfallen die Menschen im Schlaf.

Weltweit 15 Todesfälle pro Jahr

Leopard
Leopard

Ameisen

Es gibt ca. 13.000 Arten von Ameisen, davon sind ca. 280 tödlich. Ameisen können nicht nur gefährlich, sondern auch wichtig für die Menschheit sein. Sie helfen dem Ökosystem, indem sie Samen verbreiten, Pflanzen fressen, Pilze züchten. Sie kommunizieren chemisch, per Duftstoff, durch die sie sich auch erkennen. Ihr Fühler, auch Antenne genannt, entspricht unseren Sinnesorganen. Die Ameisenköniginnen sind sehr wichtig für jeweilige Ameisenstaaten. Stirbt eine Königin und es gibt keine weiteren Ameisenköniginnen im Staat, stirbt der Staat. Königinnen können je nach Ameisenart 20 bis 30 Jahre alt werden. Es gibt Ameisenkolonien, in denen Sklaven gehalten werden. Sie werden Sklavenstaaten genannt. Sie können das 30 bis 40-fache ihres eigenen Gewichts tragen.

Weltweit 30 Todesfälle pro Jahr

Ameisen
Ameise

Tiger

Die meisten Todesfälle durch Tiger gibt es in Süd-Ostasien. Tiger dulden keine ,,Fremden“ in ihrem Territorium und sind daher gewillt, Eindringlinge anzugreifen. Sie sind größer als Löwen und damit die größte Katzenart der Welt. Anders wie bei Löwen sind Tiger Einzelgänger. Eine Ausnahme bilden lediglich Weibchen mit ihren Jungen. Tiger werden in der freien Wildbahn 10 bis 15 Jahre alt und sind vor allem durch die Zerstörung ihrer Lebensräume gefährdet. Doch auch die illegale Jagd aufgrund der unerschöpften Nachfrage nach Knochen, Fellen und anderen Körperteilen für die asiatische Medizin stellen eine große Bedrohung dar. Von ursprünglich neun Unterarten sind bereits drei ausgestorben. 

Weltweit 50 Todesfälle pro Jahr

Tiger
Tiger

Bienen

Sie sind klein und haben nicht besonders viel Gilft, jedoch können Bienen für den Menschen sehr gefährlich sein. Dies liegt daran, dass Menschen auf Bienenstiche allergisch reagieren können und im Falle eines Stichs an den Folgen sterben können. Für ein Kilo Honig muss ein Bienenvolk drei bis fünf Millionen Blüten anfliegen. Ein Bienenvolk besteht aus etwa 60 000 Arbeitsbienen, einigen Hundert Drohnen und einer Königin. Königinnen können bis zu 5 Jahre alt werden und während des Sommers täglich 1200 bis 2000 Eier legen. Bienen erkennen die Farbe rot nicht und fliegen daher nur Blüten an, welche nicht rot sind.

Weltweit 60 Todesfälle pro Jahr

Bienen
Biene

Wild

Hirsche und Rehe sind scheue Tiere, jedoch gibt es pro Jahr 200 Todesfälle in Verbindung mit Wild. Man muss dazu sagen, dass die meisten Todesfälle, indem Wild involviert ist, Autounfälle sind. Jährlich verletzten sich in Deutschland bei Wildunfällen zwischen 2000 und 3000 Menschen, davon sterben ca. 10 – 20 Menschen, 500 bis 1000 werden schwer verletzt.

Weltweit 200 Todesfälle pro Jahr

Reh
Reh

Afrikanische Büffel

Sie leben in riesigen Herden und können sehr gefährlich sein. Bei Jägern sind die afrikanischen Büffel sehr beliebt, doch statt die Flucht zu ergreifen greifen sie meistens ihre Angreifer an, was schnell zu Todesfällen führen kann. Neben dem Menschen haben Büffel kaum Feinde. Löwen und Leoparden versuchen gelegentlich, junge Büffel oder kranke Tiere zu erbeuten. Groß gewachsene Bullen können eine Schulterhöhe von bis zu 1,7 Metern, eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 3,4 Metern und ein Gewicht von 1.000 Kilogramm erreichen.

Weltweit 200 Todesfälle pro Jahr

Afrikanische Büffel
Afrikanischer Büffel

Löwen

Große Säugetiere werden in der Regel von Löwen gejagt. Tansania in Afrika ist von vielen Löwenangriffen betroffen. Zwischen 1990 bis 2004 sind ca. 570 Menschen in Tansania durch Löwenangriffe gestorben. Löwen brüllen vor allem bei Sonnenaufgang und in der Dämmerung und markieren damit ihr Revier. Das Löwengebrüll ist etwa acht Kilometer weit zu hören. Löwen sind die einzige Katzenrasse, welche in Rudeln lebt und jagt. Sie schlafen bis zu 20 Stunden am Tag und sie können während einer Mahlzeit bis zu einem Fünftel ihres Körpergewichts fressen, also je nach Größe etwa 30 Kilogramm Fleisch. Ein Mensch in Deutschland  hingegen isst im Jahr ca. 60 kg Fleisch.

Weltweit 250 Todesfälle pro Jahr

Löwe
Löwe

Elefanten

Im dicht bevölkerten Indien passieren die meisten Konflikte mit Elefanten. Elefanten sind die größten lebenden Landtiere der Welt. Der größte bekannte Elefant war 4,21 Meter hoch und 10,39 Meter lang. Ihre Stoßzähne benutzen Elefanten nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zum Graben nach Salz und Wurzeln und zum Entrinden von Bäumen. Elefanten leben in Herden und werden meistens von einer großen, erfahrenen Elefantenkuh angeführt. Der soziale Zusammenhalt in der Herde ist für Elefanten sehr wichtig. Eine Schwangerschaft einer Elefantenkuh ist mit bis zu 22 Monaten die längste unter allen Landsäugetieren.

Der afrikanische Elefant gehört außerdem zu größten Tieren der Welt. Um mehr zu erfahren, klicke hier.

Weltweit 500 Todesfälle pro Jahr

Afrikanischer Elefant
Elefant

Quallen

Die glitschigen Meeresbewohner zählen zu den giftigsten der Welt. Die Seewespe ist das giftigste Tier der Welt und könnte 250 Menschen auf einmal töten. Quallen bestehen zum Großteil aus Schirm, Tentakel und Mundarmen. Haben Quallen Feinde? Ja, haben sie. Fische und Meeresschildkröten sind Quallenfresser und daher eine Bedrohung für die Quallen. Um sich zu schützen haben die Quallen einen fast durchsichtigen Schirm, der es ihnen ermöglicht meistens unentdeckt zu bleiben. Um lange Hungerperioden zu überstehen, können Quallen ihr Körpergewicht um bis zu 99 Prozent reduzieren und im Notfall sogar ihre eigenen Geschlechtsorgane verspeisen. Das macht sie zu einem Meister des Überlebens.

Die gelbe Haarqualle ist die größte Qualle der Welt. Um mehr über die größten Tiere der Welt zu erfahren, klicke hier.

Weltweit 500 Todesfälle pro Jahr

Quallen
Qualle

Hausrinder

Auf der Welt gibt es ca. 990 Millionen Rinder, die meisten werden in Indien und Brasilien gehalten. Da Rinder in Herden gehalten werden, kann es zu unerwarteten Rinderunfällen mit Todesopfern kommen. Ein Hausrind kann 18 bis 22 Jahre alt werden und eine Geschwindigkeit von 40 km/h erreichen. Kühe können keine Treppen steigen, da sie zum einen ihre Knie nicht optimal beugen können und zum anderen Höhenangst haben. Eine US-Studie ergab, dass Kühe um 7,5 Prozent mehr Milch gaben, wenn man ihnen klassische Musik vorspielte. 200 Liter Speichel produziert eine Kuh täglich. Der Grund für diese Speichelmenge ist das Wiederkäuen. Rund neun Stunden täglich kaut eine Kuh jeden Tag vor sich hin und macht somit 30.000 Kaubewegungen täglich. Nicht jede Müh macht Muh. Kühe haben verschiedene Sprachen, wo Muhen die Kühe in Spanien, Norwegen oder Holland anders als in Deutschland.

Weltweit 500 Todesfälle pro Jahr

Hausrinder
Rind (Kuh)

Flusspferde (Nilpferde)

Sie sehen süß aus, sind aber sehr gefährlich und können sehr aggressiv werden. Flusspferde sind Pflanzenfresser und keine Fleischfresser. Sie zählen neben dem Breitmaulnashorn zu den schwersten landbewohnenden Säugetieren nach den Elefanten. Sie können 40 bis 50 Jahre alt werden, eine Höhe von 1,50 erreichen und mit ihren bis zu 4,5 Tonnen Gewicht und fünf Metern Länge 30 km/h schnell rennen. Sind Flusspferde wirklich Pferde? Nein! Sie stammen nicht vom Pferd ab, sondern sind nahe Verwandte des Wals. Trotz der nahen Abstammung zum Wal sind Flusspferde keine guten Schwimmer. Sie stützen sich in der Regel mit ihren Füßen am Grund ab, können aber bis zu fünf Minuten lang unter Wasser bleiben ohne Luft zu holen. Sie sind das gefährlichste Tier Afrikas.

Flusspferde gehören außerdem zu den größten Huftieren der Welt, wenn du mehr erfahren willst, klicke hier.

Weltweit 500 Todesfälle pro Jahr

Flusspferd (Nilpferd)
Flusspferd (Nilpferd)

Pferde

Pferde sind sehr liebe Wesen und ein guter und treuer Begleiter des Menschen. Jedoch sterben jährlich 1.000 Menschen durch Reiterunfälle oder durch unerwartetes ausschlagen der Pferdehufen. Solche Unfälle sind meistens nicht die Schuld des Pferdes, sondern die Schuld des eigenen Reiters.
Zum Pferd: Ein Pferd hat 205 Knochen und etwa 504 Muskeln. Es gibt weltweit ca. 60 Millionen Pferde und die älteste Pferderasse ist der Araber. Ein Pferd kann 20 bis 30 Jahre alt werden. Das älteste Pferd wurde jedoch unglaubliche 62 Jahre alt. Pferde gehören zu den schnellsten Tieren der Welt. Sie können bis zu 88 km/h schnell rennen. Ein Pferd schläft pro Tag ca. 3 Stunden.

Weltweit 1.000 Todesfälle pro Jahr

Pferde
Pferde

Krokodile

Ausgewachsene Krokodile werden 1,20 bis 6 Meter lang. Das Nil-Krokodil kann bis zu 100 Jahre alt werden. Krokodile legen bis zu 80 Eier in ein Nest, aus denen nach 40 bis 90 Tagen die Jungen schlüpfen. Welches Geschlecht der Nachwuchs hat, entscheidet die Temperatur im Nest. Herrschen weniger als 30 Grad Celsius, schlüpfen Weibchen, sind es ungefähr 34 Grad Celsius, Männchen. Krokodile gibt es schon ewig. Seit 200 Mio. Jahren hat sich das Aussehen der Krokodile praktisch kaum verändert. Im Gegensatz zu anderen Jägern sind Krokodile sehr geduldige Jäger. Über eine Stunde kann ein Krokodil unbewegt unter Wasser auf Beute warten, bevor es Luft holen muss.

Das Salzwasserkrokodil ist das größte Reptil der Welt, um mehr darüber zu erfahren, klicke hier.

Weltweit 1.000 Todesfälle pro Jahr

Krokodil
Krokodil

Bandwürmer

Heutzutage sind ca. 3500 Bandwurmarten bekannt. Bandwürmer können bis zu zwanzig Meter und mehrere Millimeter breit werden. Außerdem können Bandwürmer bis zu 20 Jahre alt werden. Sie können vom Menschen durch rohen Verzehr von Hechten oder Karpfen aufgenommen werden. Sie ernähren sich vom Nahrungsbrei und Leben im Darm oder Gehirn dieser Wirtstiere. Was erschreckend ist, ist dass Bandwürmer in der Vergangenheit als sehr umstrittene Methode zur Gewichtsreduktion zum Einsatz kamen.

Weltweit 1.600 Todesfälle pro Jahr

Bandwarum
Bandwurm

Spulwürmer

Der parasitäre Fadenwurm (Spulwurm) ist gefährlicher als der Bandwurm. Er bewegt sich während er wächst vom Darm in die Leber, von der Leber ins Herz und dann die Lunge. Die erste Erwähnung dieses Wurms findet sich im Papyrus Ebers, der um 1540 v. Chr. verfasst wurde. Häufig bleibt eine Infektion mit Spulwürmern unauffällig. Gelegentlich kommt es zu allergischen Reaktionen. Anzeichen einer klinischen Erkrankung treten meist erst bei schwerem Befall auf. Die Diagnose des Spulwurmbefalls erfolgt am effektivsten durch eine Kotuntersuchung.

Weltweit 2.600 Todesfälle pro Jahr

Weibchen des Spulwurms
Spulwurm (Parasit)

Skorpione

Skorpione gehören zu den Spinnentieren. Sie leben vorwiegend in sandigen oder steinigen Böden oder in Bodennähe der Tropen und Südtropen, Wüsten und Halbwüsten. Es gibt nur eine geringe Anzahl von Arten, deren Stich für den Menschen tödlich sein kann. Sie gehören trotzdem zu den tödlichsten Tieren der Welt. Tausende Opfer fallen in Mexico an. Sie krabbeln meistens in Schuhe oder verstecken sich in Ritzen und Löchern und stechen dann zu, wenn sich eine menschliches Körperteil oder ein Gegenstand ihnen nähert. Skorpione können bis zu 15 Jahre alt werden.

Weltweit 3.600 Todesfälle pro Jahr

Skorpion
Skorpion

Tsetsefliegen

Die in Afrika beheimateten Fliegen ernähren sich vom Blut und übertragen mit dem Stechen die geführchtete Schlafkrankheit. Jedes Jahr werden 30.000 Menschen infiziert und etwa 10.000 Menschen fallen zu den Todesopfern. Die Tsetsefliegen sind tagaktiv und leben vorwiegend in dichten, feuchten Waldgebieten.Der Stich ist sehr schmerzhaft und kann daher nicht unbemerkt bleiben. Ihre Opfer nehmen Tsetsefliegen überwiegend mit ihren Facettenaugen wahr, ehe sie es anfliegen. Tsetsefliegen haben eine Lebensdauer von etwa fünf Monaten.

Weltweit 10.000 Todesfälle pro Jahr

Tsetsefliege
Tsetsefliege

Raubwanzen

Es gibt weltweit etwa 7000 verschiedene Arten von Raubwanzen. Die meisten leben in den Tropen in Süd- und Mittelamerikas. Die Wanzen stellen ihrer Beute, in erster Linie Insekten aller Art, aktiv nach oder erwarten sie lauernd auf Blüten oder anderen Orten. Ihr Beuteschema sind also Insekten, trotzdem sind die auch gefährlich für den Menschen. Sie können durch ihren Kot die Chagas-Krankheit an den Menschen übertragen. Jährlich kommt es zu 50.000 Neuinfektionen und 12.000 Todesfällen. Insgesamt sind bereits 18 Millionen Menschen infiziert. Raubwanzen werden 1-2 Jahre alt. 

Weltweit 12.000 Todesfälle pro Jahr

Raubwanzen
Raubwanzen

Süßwasserschnecke

Die Süßwasserschnecke kann Pärchenegel übertragen, parasitäre Saugwürmer. laut Schätzungen gibt es bereits 20 Millionen Menschen, welche sich mit den parasitären Saugwürmern infiziert haben. Während Meereschnecken meistens bunte Muster auf ihren Gehäusen aufweisen,  sind Süßwasserschnecken überwiegend schlicht braun gefärbt.

Weltweit 20.000 Todesfälle pro Jahr

Süßwasserschnecke
Süßwasserschnecke

Sandmücken

Sie leben in den tropen und sind Hauptüberträger für sechs gefährlichen Krankheiten. Krankheiten sind das Sandfieber aber auch die Krankheit Leishmaniose, eine Krankheit bei der 12 Millionen Menschen infiziert sind. Man bezeichnet sie als „Pool“-Sauger, weil sie mit breiten Mundwerkzeugen die Haut aufritzen und dann den so entstehenden „Pool“ aus Blut und Lymphe aufsaugen. Die zunehmende Ausbreitung der Sandmücke in Richtung Norden wird gerne mit der globalen Erwärmung sowie der zunehmenden Globalisierung in Verbindung gebracht. Die Sandmücke lebt bis zu 40 Tage und legt nach jedem Saugen bis zu 100 Eier ab.

Weltweit 25.000 Todesfälle pro Jahr

Sandmücke
Sandmücke

Die TOP 3 der gefährlichsten Tiere der Welt

Hunde

Jedes Jahr werden Millionen von Menschen von Hunden gebissen. Nur ein winziger Bruchteil, etwa 0,002%, sterben an Verletzungen. Ein Großteil der Todesfälle stirbt in Folge von der Krankheit Tollwut. Die meisten Todesfälle sind in Asien und Afrika aufzufinden. 99% der Tollwutübertragungen geht auf das Konto von Hunden. Hunde werden zwischen 12 bis 15 Jahre alt und haben einen täglichen Schlafbedarf von 12 bis 14 Stunden. Trotz der hohen Todesfälle von Hundeattacken, bleibt der Hund weiterhin der beste Freund des Menschen.

Weltweit 50.000 Todesfälle pro Jahr

Haushund
Hund

Schlangen (Giftschlangen)

Platz 2 der gefährlichsten Tiere der Welt, wird von der Giftschlange besetzt. Jeden Tag werden ca. 7500 Menschen von Giftschlangen gebissen, das sind jedes Jahr ca. 2,7 Millionen Mal. Fast alle Fälle ereignen sich in Afrika und Indien. 128.000 Menschen verlieren jährlich ihr Leben durch das Gift der Schlangen und ca. 400.000 Menschen behalten bleibende Schäden, wie Blindheit oder Amputationen. Die Schlange mit den meisten Opfern ist die Sandrasselotter, welche sowohl in Indien als auch in Nordafrika vorkommt. Trotz dieser großen Zahlen ist die Schlange nicht das tödlichste Tier der Welt. Diesen Platz muss sie an die Stechmücken (Mosquitos) abgeben.

Die Netzpython ist die größte Schlangenart der Welt, klicke hier für mehr.

Weltweit 128.000 Todesfälle pro Jahr

Phyton Schlange
Schlange

Das tödlichste Tier der Welt

Stechmücken (Mosquitos)

Die größte und bekannteste ansteckende Krankheit, welche von Stechmücken übertragen wird, ist Malaria. Jedes Jahr infizieren sich ca. 200 Millionen Menschen mit der Krankheit. Ohne den Weg über eine Mücke kann Malaria von Mensch zu Mensch über Blut übertragen werden. Stechmücken sind weltweit verbreitet, sie fehlen nur in der Antarktis und auf einigen isoliert liegenden ozeanischen Inseln, wie zum Beispiel Island. Vor allem große sumpfige Gebiete wie in sind ideale Brutstätten für die Mücke. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind neben anderen vorkommenden Arten insbesondere die Gemeine Stechmücke und die etwas größere Ringelmücke häufig. 

Weltweit ca. 830.000 Todesfälle pro Jahr

Stechmücke
Stechmücke (Mosquito)

Letzte Worte
Der Großteil der Tiere auf der Welt sorgen für verhältnismäßig wenig Todesopfern. Die Mosquito ist mit Abstand das gefährlichste Tier der Welt und wird es auch in den nächsten Jahren bleiben. Im Vergleich zu den Todesfällen des Menschen durch Tiere, werden pro Tag vom Menschen für Nahrung ca. 3 Milliarden Tiere getötet. Pro Tag!
Wir hoffen, dass euch dieser Artikel gefallen und Euch interessante Informationen geliefert hat.
Bleibt gesund.

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