Wunder der Natur

Teil 1

Naturwunder, Naturphänomene, unglaubliche Kräfte oder einfach nur atemberaubende Landschaften,
die Natur unserer Erde ist einzigartig und wunderschön.

Da wir nur eine Erde haben, gilt es diese zu beschützen und die Schönheit und Vielfalt unserer Umwelt zu erhalten!
Denn wie schon Richard von Weizsäcker sagte: „Wir sind nicht Herren der Natur, sondern nur ihr Teil.“
Wir zeigen euch hier eindrucksvolle Wunder der Natur und hoffen ihr seid genauso fasziniert wie wir.

Viel Spaß!

Polarlichter

Polarlicht

Wir beginnen mit einem eher bekannten Phänomen:
Dem Polarlicht.
Wahrscheinlich hat jeder von Euch schon einmal von den Polarlichtern gehört,
aber was hat es mit diesem mysteriösen Leuchten auf sich?
Polarlichter treten ausschließlich in der Nähe der beiden Pole der Erde auf:
Dem Südpol und dem Nordpol.
Am Nordpol nennen sie sich Aurora borealis und am Südpol Aurora australis.
Früher dachten die Menschen, Polarlichter sind ein Zeichen der Götter oder Vorboten für bevorstehendes Unheil!
Heute weiß man jedoch, dass es sich um ein natürliches Phänomen handelt.
Ein echtes Wunder der Natur!

Polarlicht
Polarlichter
Hey, schon gewusst!?
Die Polarlichter entstehen, indem energiegeladen Teilchen
von der Sonne auf das Magnetfeld der Erde treffen,
umgeleitet werden und sich dann mit Atomen der Erde verbinden.
Sie können sechs verschiedene Farben annehmen.
Am besten kann man sie in Nord-Island und Nord-Skandinavien
im September und Oktober beobachten
Lotusblume
Dein Naturexperte
Mr. World

Great Blue Hole

Great Blue Hole

Das nächste Naturwunder befindet sich in Lateinamerika, genauer genommen in Belize.
Inmitten des zweitgrößten Riffsystems der Erde, dem Belize Barrier Reef, befindet sich das „Great Blue Hole“.
Es handelt sich dabei um ein 125 Meter tiefes Höhlensystem mit einem Durchmesser von über 300 Metern.
Es entstand am Ende der letzten Eiszeit im Kalkgestein und wurde mit dem steigenden Meeresspiegel überflutet.
Es wurde 1996 zum Naturdenkmal erklärt und ist seitdem auch ein UNSECO-Weltnaturerbe.
Zusätzlich zählt es zur UNESCO-Liste des gefährdeten Weltnaturerbes.
Doch was befindet sich in diesem Loch?
Atemberaubende Steilwände, riesige natürliche Stalaktiten und die Unterwasserwelt der Karibik,
die das Great Blue Hole zu einem der beliebtesten Tauchplätze der Welt machen.

Blaue Lava des Ijen

Kawah Ijen

By Thomas Fuhrmann – Own work, CC BY-SA 4.0Link

Auf der Insel Java des Inselstaats Indonesien befindet sich ein ganz besonderer Vulkankomplex, der Ijen.
Neben den weiteren hoch aktiven Vulkanen dieses Komplexes sticht
der Krater des Gunung Ijen mit seinem Kratersee Kawah Ijen besonders heraus:
Bei Nacht scheint es, als würden blaue Flammen aus dem Krater schlagen.
Leider gibt es in Wirklichkeit aber keine blaue Lava.
Die Lava des Gunung Ijen ist ebenso rötlich, wie die jedes anderen Vulkans auch.
Die blaue Färbung entsteht durch das Austreten von Schwefelgasen,
die sich in Verbindung mit Sauerstoff entzünden und dann als blaues Feuer aufleuchten.
Der Kratersee wird also nicht umsonst als „größtes Säurefass der Erde“ bezeichnet!

Arbeiter Ijen
Hey, schon gewusst!?
Die Schwefelarbeiter des Ijen haben einen der härtesten Jobs der Welt.
Sie laufen mehrmals täglich auf den mehr als 2300m hohen Krater,
um Schwefelbrocken zu gewinnen und zu verkaufen.
Dabei atmen sie meist ungeschützt die giftigen Schwefelgase ein.
Für 200 kg abgetragenen Schwefel gibt es umgerechnet rund 10,00 €.
Lotusblume
Dein Naturexperte
Mr. World

                                                             By Candra Firmansyah – Own work, CC BY-SA 4.0Link

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