Wunder der Natur

Teil 2

Waitomo Glowworm Caves

Waitomo Glowworm Caves

Ein weiteres Wunder der Natur befindet sich in Neuseeland.
Die Waitomo Caves befinden sich im südlichen Waitomo District der Nordinsel von Neuseeland.
Was die Waitomo Cave so berühmt macht sind ihre Glowworms (Arachnocampa luminosa,
nicht zu verwechseln mit den deutschen 
Glühwürmchen).
Hierbei handelt es sich um durchsichtige wurmförmige
Pilzmückenlarven, welche an der Decke der Höhle hängen.
Das interessante dabei ist, dass die Pilzmückenlarven lange klebrige Fäden herunterziehen,
welche durch das Licht blächlich aussehen. Durch das bläuliche Licht werden Insekten angelockt,
die sich in den Fäden verfangen, welche als Beute dienen.
Das bläuliche Licht wird aus
Luziferin mit Hilfe des Enzym Luziferase erzeugt.

Der Eingang zu den "Waitomo Caves"
Hey, schon gewusst!?
Die Waitomo Caves besteht aus drei Höhlen.
Die Haupthöhlen sind Waitomo Cave, Ruakuri Cave und Aranui Cave.
Die Waitomo Cave ist berühmt für ihre Glowworms.
Die Ruakuri Cave ist die "Höhle der Hunde",
in der einmal ein Rudel verwilderter Hunde gelebt haben soll.
Die Aranui Cave ist die kleinste der drei Höhlen.
In ihr gibt es keine Glowworms,
dafür aber zahlreiche von der Decke herabhängende Stalaktiten.
Lotusblume
Dein Naturexperte
Mr. World

Cueva de los Cristales („Höhle der Kristalle“)

Mine von Naica

By Alexander Van Driessche – Own work, CC BY-SA 3.0Link

Auf dem Bild sind Riesenkristalle aus Marienglas (Selenit)
in der Cueva de los Cristales („Höhle der Kristalle“) zu sehen.
Die Riesenkristalle können eine Länge von 14 Metern erreichen.
Man findet die Höhle der Kristalle in Mexiko in der Nähe der Stadt Naica im Bundesstaat Chihuahua.
Diese Höhle befindet sich in einer Tiefe von 290 Metern, hat einen Durchmesser
von etwa 30 Metern und wurde erst im April 2000 entdeckt.
Der größte der Kristalle ist vermutlich 100.000 bis 1.000.000 Jahre alt.
Durch die enorme Luftfeuchtigkeit von 100% und extremen Temperaturen bis zu 150 Grad,
ist die Höhle nur mit Spezialausrüstung betretbar.

Guelb er Richat („Auge der Sahara“)

Guelb er Richat oder auch das Auge der Sahara ist ein ringförmiges, kraterähnliches
geologisches Gebilde in der Sahara, in Mauretanien.
Das Auge der Sahara hat einen Durchmesser von 45 Kilometern und Ringwälle,
welche nur wenige Meter hoch sind. Die Ringwälle bestehen aus Sedimentgestein.
Auf dem ersten Blick sieht es so aus, als wäre es ein riesiger Meteoritenkrater.
Ist es auch ein riesiger Meteoritenkrater? DIe Antowort lautet jaein, da Impaktgesteine fehlen,
welche bei einem Meteoritenkrater entstehen würden und welche man noch nicht gefunden hat.
Die Entstehung dieser kreisförmigen Struktur ist bis jetzt noch nicht vollständig geklärt.
Eine aktuellere Studie geht davon aus, dass die Struktur durch die Erosion einer Domstruktur entstand. 

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